Geehrte Besucher,
willkommen bei uns im Museum der Schokoladenbilder,
die ein außergewöhlicher Künstler, Philosoph, Dichter,
Vater von Kindern, Nachkomme uralter Sumerer (seine Mutter
sprach die Sprache, aus welcher die Keilschrift der Sumerer übersetzt wurde), Professor der bildender Kunst und
des Zeichnens Vladomír Čech schuf.
Wir sind ein sehr junges Museum mit fröhlichem Herzen und lebendiger Seele. Die Exposition ändert und entwickelt sich ständig auch dank den Beiträgen von Ihnen, den Besuchern.
Diese Stelle entstand, damit Ihnen ein ungewöhnlicher
Zugang und Blick auf die Welt durch die Augen
eines Künstlers gezeigt wäre, der eine kostbare Gabe hat,
den Menschen Hoffnung und Optimismus ins Leben zu geben.
Wir wollen einen brillanten Gedanken des Künstlers betonen
uns das, dass der Mensch ohne Rücksicht auf die Kürze des
Lebens nicht zögern darf Schönheit auch mit einfachen Mitteln,
die er zur Verfügung hat, um sich zu schaffen, auch unter der Voraussetzung, dass sich das Ergebnis nicht sofort einstellen muss, oder bald vergehen kann. Schokoladenbilder werden nach
ein paar Jahrzehnten auch schon nicht mehr existieren, aber
sie lassen ihren Nachlass in der Geschichte zurück,
und bleiben in den Seelen derer, die sie persönlich sahen.
Der Künstler betont, dass solange die Tätigkeit der Welt
für kurze Zeit Freude bringt, wird sich die Welt positiv
ändern, und beeinflusst auch das Schicksal dessen, der diese Freude schuf. Darum ist es Wert schaffend zu leben,
und nicht ein bloßer erbärmlicher Verbraucher zu sein,
sondern ein stolzer und selbstbewusster Gestalter der Welt.
Die Wahl liegt immer bei Ihnen.
Wir wünschen Ihnen vom Herzen eine angenehme Schau
und fröhliches Schaffen. Und falls es Ihnen während
ihres Besuches wenigstens etwas die Laune besserte,
so werden wir unsere Mission als erfüllt betrachten.
VLADOMÍR ČECH (1963)
Vladomír Čech ist ein besonderes Geschöpf. Als ein genialer Schöpfer hat auch er einen
urwüchsigen Blick auf die Welt, Abweichungen im Gesellschaftsbenehmen, und Ausdruck von
seinen Gefühlen und Gedanken. In Wirklichkeit heißt er Vladimír, aber absichtlich unterschreibt
er Vladomír, damit wir ihn mit dem bekannten Vladimír Čech „aus dem Fernsehen“ nicht
verwechselten.Er betont, dass er in Duchcov im Jahre 2000 geboren wurde, wo wie Sie sicher wissen,
seine letzten 13 Jahre der berühmte Weltbummler und Frauenliebhaber G. Casanova lebte und
starb, aber in Wirklichkeit fing in diesem Jahr ein neuer Zeitabschnitt des Künstlers unter dem
Namen „Vladomír Čech"an. Ich muss erwähnen, dass von solchen Zeitabschnitten der Künstlereinige hat, und nach jedem hat er seinen Namen. So im Zeitabschnitt ab dem Jahr 1988 bis Jahr
1991 hieß er Vladimír Čakka, und schuf visuelle Poesie und verfasste Gedichte, welche er aufLeinwand malte, ab dem Jahr 1991 bis zum Jahr 1995 hieß er Vladimír Uch, und schuf
zweidimensionale Bilder mit dreidimensionaler Malerei, im Zeitabschnitt ab dem Jahr 1995 zum
Jahr 1999 hieß er Vladimír Takový, und schuf vor allem Portraits klassischen Stiels, und die
meisten auf Auftrag (in diesem Zeitabschnitt heiratete er und musste die Familie ernähren).
Im Jahr 2000, wie ein neuer Stern am Himmel geboren wird, und wie ein Quasar starkes
Leuchten in einer Kugelform in alle verschiedene Richtungen ausstrahlt, so auch Vladomír als ob er zum Verstande käme, geriet er zum Schluss an einen philosophischen Punkt, an den er sich
Anlehnte. Er fing an, sich zu entwickeln. Das geschah nicht an sich linear, wie es bei den meisten Künstlern ist, sondern volumenmäßig, in verschiedene Richtungen und in verschiedene
Dimensionen seiner Existenz.
In diesem Zeitabschnitt wurde der „blaue Wind" geboren – eine Richtung so weit
individuell, dass ihn keiner nachahmen kann, was ihre Fortsetzung auch im
Porzellan fand, obwohl manche Fachleute behaupteten, dass es unmöglich ist, dass eine
plastische Materie auf einer flachen Platte hielte. Freilich wäre Vladomír Čech nicht er selbst,wenn er nicht ausdächte, wie diese Materie auf der Platte zu halten sei. Und so hat er ein Know-how für Porzellanmalerei, welche in der Welt absolut einzigartig ist. Wir haben in der Exposition eine Probe des ersten Porzellanbildes, auf welchem sich ein Teil der Malerei tatsächlich bei der
Absengung ablöste, wie es die Experten behauptet hatten. Aber die nächsten hatten diesen Fehler
nicht mehr.
In diesem Zeitabschnitt wurde auch eine nächsten hatten diesten uptet hatten. hem sich ein Teil der Malerei tatsächlich bei cheg auch im und Frauenliebhaber Ginteressante Richtung geboren, die der Künstler
zu Hause gemachte „piškvorky" (Brettspiel) oder „das System der kosmischen
Symmetrie" nannte. Philosophischer Untergrund dieser Richtung, der Hauptgedanke,
ist der, dass jeder Mensch ein Bestandteil des kosmischen Systems ist, und er hat darin
seine Stelle und seine Aufgabe, welche er in seinem Leben erfüllen muss. Gleichzeitig
hat ein Mensch das Recht einer biblischen Wahl, und kann eine andere Richtung wählen – eine
Richtung der Nichterfüllung seiner kosmischen Mission, eine Richtung vernichtender
Schaffung, und das bedeutet auch eine Richtung der Selbstzerstörung, wenn das Gesetz
der kosmischen Symmetrie ihn oder seine Nachkommen bedingungslos aus dem System
wie einen Strudel ausschließt. Und so kann ein Mensch die Welt unter verschiedenen
Winkeln betrachten, genauso wie über die Kristallkanten, und so sucht er eigentlich sein
Schicksal und seine Stelle im System der kosmischen Symmetrie aus. In der bildenden
Form bildet der Künstler diese Gedanken durch Aufteilung der Leinwand entweder in
Würfel oder in Kristallscherben ab, womit er uns die Möglichkeit bietet, durch sie die
Welt anzuschauen. In diesem Stiel schafft jetzt der Meister Riesenbilder für die Kirche
der Verkündigung der Heiligen Jungfrau Maria in Duchcov, welche nach einem Feuer im
Jahre 1945 beinahe zerstört wurde und für die Öffentlichkeit für fast 60 Jahre gesperrt
wurde. Der Künstler öffnete zusammen mit Freunden diese Kirche für die Öffentlichkeit
im Jahr 2005 und errichte dort ein Museum der Heiligen Familie. Auf diesen
Riesenbildern (6 x 10 m) wird die Lebenswanderschaft der Maria-Mutter geschaffen,
welche eine Persönlichkeit kosmischen Ausmaßes erzog. Diese Bilder werden durch eine
besondere Technik geschaffen, welche bisher niemand in der Welt anwandte – Silikon. In
unserer Exposition haben sie die Möglichkeit die ersten Experimente mit Silikon
anzusehen, in seiner Nachbarschaft mit Öl auf Leinwand.
Im Zeitabschnitt ab dem Jahr 2000 kommt eine weitere Richtung vor, welche für einige
Zeit ein Hit unter der jugendnahen Kunst war, und die die Aufgabe hatte, Freundschafts-
Brücken unter den Menschen mit Hilfe der Duobilder zu schaffen. Nach Anzahl
der Freunde, die verbunden werden sollten, entstanden auch Dreier- oder Vierer-Bilder,
einige von ihnen haben wir in der Exposition, und das auch mit einem Manifest.
Eine weitere Richtung, die in diesem Zeitabschnitt geboren wurde und die wir nicht vergessen dürfen, ist eine Richtung, die der Künstler "ein schwarzes Quadrat gebärt Licht" nannte.Als der Meister so die bekannte Schaffung von Malevič „schwarzes Quadrat“ anschaute,
wollte er jedes Mal mehr und mehr auf diese eine Lichtlinie bringen, und so
machte er das und bemerkte dabei, dass der schwarze Untergrund durch diese Farbedurchschimmert und ändert sie bisweilen zur Unkenntnis. Dabei gibt er ihr eine Tiefe ohne
zusätzliche Schichten, was dem cholerischen Temperament des Künstlers entspricht.
Und so entstand eine Sammlung klassischer und moderner Bilder, die eins gemeinsam
hatte, schwarzen Untergrund und Veränderung von Farben unter seinem Einfluss. Der
Gerechtigkeit halber müssen wir erwähnen, dass die ursprünglichen Gedanken und
Versuche, mit dem schwarzen Untergrund zu spielen, bis zum Jahr 1989 gehen, wo wir
diesen Versuch im Bild „Gespräch mit Tician" sehen können. Ab dem Jahr 2000
formierten sich freilich diese Gedanken in bildende Philosophie.
Schaffendes Kredo des Künstlers – Schaffung in einer positiven Richtung – schafft auch
eine übernationale Philosophie der Notwendigkeit eines schaffenden Aufbaus in positiver
Richtung und eigentlich fürs eigentliche Überleben der Menschheit. Und damit kehren
wir zurück zum Hauptgedanken des Meisters – zum Aufruf, in positiver Richtung in
jedem Augenblick, und mit den einfachen Mitteln, die uns zur Verfügung
stehen, etwas zu schaffen. Und das unter allen Aspekten seines Lebens – nicht nur in der
bildenden Sphäre.
Und da der Meister vor allem bildender Künstler ist (auch wenn er nach der Lust Statuen
aus Stein oder Holz schafft), so schafft er Künstlerwerke aus fast allem. Und so, wie
Leonardo da Vinci, auch der Künstler sagt: „Geben Sie mir Lehm, und ich werde für Sie
ein prachtvolles Werk malen". Und im das Malen mit Lehm etwas angenehmer zu machen,
so benutzt er anstelle von Lehm Schokolade. Sie ist doch auch braun.









